Compliance

KI-Beauftragter nach EU AI Act 2026: Pflicht, Aufgaben und Kosten

Veröffentlicht: 2026-04-28 Lesezeit: 2 Min.
KI-Beauftragter nach EU AI Act 2026: Pflicht, Aufgaben und Kosten

Der EU AI Act verpflichtet ab August 2026 Anbieter und Betreiber von Hochrisiko-KI-Systemen zur klaren internen Zuständigkeitsstruktur. Auch wenn kein expliziter "KI-Beauftragter" vorgeschrieben ist, brauchen betroffene Unternehmen eine Compliance-Funktion.

Was verlangt der EU AI Act intern?

Wer braucht einen KI-Beauftragten?

Aufgaben des KI-Beauftragten

Bußgelder bei Verstößen

VerstoßBußgeld (max.)
Verbotene KI-Praktiken35 Mio. € oder 7% Umsatz
Hochrisiko-Pflichten verletzt15 Mio. € oder 3% Umsatz
Falsche Informationen an Behörden7,5 Mio. € oder 1% Umsatz

FAQ – KI-Beauftragter EU AI Act 2026

Muss der KI-Beauftragte eine besondere Qualifikation haben?

Der EU AI Act schreibt keine spezifische Ausbildung vor. Ausreichende Kenntnisse in KI-Technologie und den AI-Act-Anforderungen sind notwendig. Zertifizierungen wie "Certified AI Compliance Officer" werden zunehmend angeboten.

Kann der DSB auch als KI-Beauftragter fungieren?

Ja, in kleineren Unternehmen ist die Doppelfunktion sinnvoll, da DSGVO- und AI-Act-Pflichten sich stark überschneiden. Der zeitliche Mehraufwand muss realistisch eingeplant werden.

Ab wann gelten die Hochrisiko-Pflichten des EU AI Acts?

Hochrisiko-Pflichten gelten ab August 2026. Verbotene KI-Praktiken sind seit Februar 2025 untersagt. Unternehmen sollten Compliance-Strukturen jetzt aufbauen.

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